Ubuntu auf USB-Stick installieren (unter Ubuntu)
In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Linux-Distribution Ubuntu persistent auf USB-Stick oder SD-Card installieren können. Hierbei kommt das Ubuntu-eigene USB-Installationprogramm zum Einsatz.Diese Anleitung wurde für Ubuntu 9.10 erstellt, funktioniert aber sehr ähnlich auch für andere Ubuntu-Versionen. Sie können mit dem gleichen Vorgehen Ubuntu auch auf SD-Card installieren.
Mit dieser Anleitung erstellte USB-Stick-Installationen sind persistent, d. h. Änderungen und Dateien werden gespeichert.
Das Sprachauswahlmenü von Ubuntu, das auf der Live-CD enthalten ist, bleibt bei der nachfolgend beschriebenen Vorgehensweise erhalten.
Voraussetzungen
Um die nachfolgende Anleitung ausführen zu können, benötigen Sie:
- ein ISO- bzw. CD-Abbild von Ubuntu
Falls Sie noch kein ISO-Abbild von Ubuntu auf Ihrem Rechner haben, laden Sie zunächst eins herunter: - einen USB-Stick mit mindestens 1 Gigabyte Speicherkapazität.
Schrittanleitung
Ihr USB-Stick wird im Laufe dieser Anleitung formatiert! Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht! Sichern Sie ggf. Ihre Daten zuerst!
- Brennen Sie von dem Ubuntu-ISO-Abbild eine CD.
- Booten Sie Ihren Rechner mit der CD.

Abb. 1: Desktop von Ubuntu 9.10
- Schließen Sie Ihren USB-Stick an Ihren Rechner an.
- Wählen Sie in Startmenü (in Ubuntu) “System > Systemverwaltung > USB-Startmedien-Ersteller”.

Abb. 2: Startmedien-Ersteller im Startmenü
- Falls der Startmedien-Ersteller anzeigt “Es ist nicht genügend freier Speicherplatz für das Abbild vorhanden”:
- Klicken Sie auf “Formatieren”.
Vorsicht! Alle Daten auf Ihrem USB-Stick werden durch das Formatieren gelöscht! - Nach erfolgreichem Formatieren wird der Dateimanager in Ubuntu geöffnet. Schließen Sie ihn wieder.
- Nach dem Formatieren ist es evtl. nötig, den Starmedien-Ersteller zu schließen und wieder aufzurufen.

Abb. 3: Freier Speicher auf dem USB-Stick zu gering
- Klicken Sie auf “Formatieren”.
- Falls das Feld unter “Zu verwendender Datenträger” leer ist:
- Klicken Sie auf “Formatieren”.
Vorsicht! Alle Daten auf Ihrem USB-Stick werden durch das Formatieren gelöscht! - Nach erfolgreichem Formatieren wird der Dateimanager in Ubuntu geöffnet. Schließen Sie ihn wieder.
- Nach dem Formatieren ist es evtl. nötig, den Starmedien-Ersteller zu schließen und wieder aufzurufen.

Abb. 4: Feld "Zu verwendender Datenträger" leer
- Klicken Sie auf “Formatieren”.
- Stellen Sie die Größe des Persistenzspeichers ein.Diese Größe gibt an, wie viel Speicherkapazität Ihnen in Ubuntu für Ihre Daten und Änderungen zur Verfügung steht. Auf die Daten im Persistenzspeicher haben Sie von außerhalb Ubuntu keinen Zugriff.

Abb. 5: Größe des Persistenzspeichers einstellen
- Klicken Sie auf “Startmedium erstellen”.Die Installation wird begonnen.

Abb. 6: Installation auf USB-Stick starten

Abb. 7: Installationsvorgang
- Starten Sie Ubuntu neu.

Abb. 8: Ubuntu neu starten
Passen Sie während des Neustarts im BIOS Ihres Rechners die Bootreihenfolge an, so dass der USB-Stick bzw. USB-Laufwerke im Allgemeinen an erster Stelle stehen.
Stand: 03/2010

Nett gemeinte Anleitung. Leider unter der aktuellen 11.10 nicht mehr funktional, da es keinen Startmedien-Ersteller mehr zu geben scheint.
Das ist der große Nachteil den Linux gegenüber Windows hat und was den Umstieg von Windows auf jedwede Linuxdistribution zur Qual macht: keine konsistenz. In Windows funktioniert die Grundlegende Bedienung seit 16 Jahren gleich. In Sachen Anwenderfreundlichkeit ist man damit um Längen voraus.
Eigentlich ein Armutszeugnis der sich selbst so hochlobenden Linuxcommunity
Soso – Anwenderfreundlich. Schonmal von Office 2003 auf Office 2007 gewechselt? Total Anwenderfreundlich das die komplette Bedienung nun völlig anders aussieht…
Sehr anwenderfreundlich ist auch die Auflösung von 640×480 nach der Installation weil für die Grafikkarte kein Treiber im System enthalten ist, aber man kann ja im Internet danach suchen, das jedenfalls schlägt windows ganz anwenderfreundlich vor obwohl die Netzwerkkarte ebenfalls nicht erkannt wurde.
Das ist bei Mickeysoft seit 16 Jahren auch immer der gleiche Mist – da muss ich Dir Recht geben – da ist M. seit 16 Jahren gleichbleibend (schlecht)…
Unetbootin finde ich besser als den Startmedienersteller.
Zur konsistenz von Windows:
Bei Win7 Prof. ist ein Win XP Image dabei.
Also erst die Software aufrüsten, dann Hardware und dann erst ein Virtuelles XP verwenden
Soetwas ist sehr sehr lächerlich.
Also der Startmedienersteller gibt es noch ! Einfach Start in Unity eingeben !