Aktuelle Seite: - - Ubuntu auf USB-Stick installieren (unter Ubuntu)

Ubuntu auf USB-Stick installieren (unter Ubuntu)

ACHTUNG: Diese Anleitung ist veraltet! Eine aktualisierte Anleitung finden Sie hier: Ubuntu 12.10 auf USB-Stick installieren (unter Ubuntu)

In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Linux-Distribution Ubuntu persistent auf USB-Stick oder SD-Card installieren können. Hierbei kommt das Ubuntu-eigene USB-Installationprogramm zum Einsatz. Diese Anleitung wurde für Ubuntu 9.10 erstellt, funktioniert aber sehr ähnlich auch für andere Ubuntu-Versionen. Sie können mit dem gleichen Vorgehen Ubuntu auch auf SD-Card installieren.

Mit dieser Anleitung erstellte USB-Stick-Installationen sind persistent, d. h. Änderungen und Dateien werden gespeichert. Das Sprachauswahlmenü von Ubuntu, das auf der Live-CD enthalten ist, bleibt bei der nachfolgend beschriebenen Vorgehensweise erhalten.

Diese Bedienungsanleitung wurde erstellt von "klar informiert" - Technische Dokumentation.

Voraussetzungen

Um die nachfolgende Anleitung ausführen zu können, benötigen Sie:

  • ein ISO-Image von Ubuntu
    • Falls Sie noch kein ISO-Image von Ubuntu auf Ihrem Rechner haben, laden Sie zunächst eins herunter:
  • einen USB-Stick mit einer Speicherkapazität von mindestens 1 GB (bei Verwendung eines CD-Images) oder mindestens 8 GB (bei Verwendung eines DVD-Images)
    • Falls Sie keinen passenden USB-Stick zur Verfügung haben, klicken Sie hier: www.amazon.de

Schrittanleitung

Ihr USB-Stick wird im Laufe dieser Anleitung formatiert! Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht! Sichern Sie ggf. Ihre Daten zuerst!

  1. Brennen Sie von dem Ubuntu-ISO-Abbild eine CD.
  2. Booten Sie Ihren Rechner mit der CD.

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 1: Desktop von Ubuntu 9.10

  3. Schließen Sie Ihren USB-Stick an Ihren Rechner an.
  4. Wählen Sie in Startmenü (in Ubuntu) "System > Systemverwaltung > USB-Startmedien-Ersteller".

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 2: Startmedien-Ersteller im Startmenü

  5. Falls der Startmedien-Ersteller anzeigt "Es ist nicht genügend freier Speicherplatz für das Abbild vorhanden":
    • Klicken Sie auf "Formatieren".
      Vorsicht! Alle Daten auf Ihrem USB-Stick werden durch das Formatieren gelöscht!
    • Nach erfolgreichem Formatieren wird der Dateimanager in Ubuntu geöffnet. Schließen Sie ihn wieder.
    • Nach dem Formatieren ist es evtl. nötig, den Starmedien-Ersteller zu schließen und wieder aufzurufen.

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 3: Freier Speicher auf dem USB-Stick zu gering

  6. Falls das Feld unter "Zu verwendender Datenträger" leer ist:Stellen Sie die Größe des Persistenzspeichers ein.Diese Größe gibt an, wie viel Speicherkapazität Ihnen in Ubuntu für Ihre Daten und Änderungen zur Verfügung steht. Auf die Daten im Persistenzspeicher haben Sie von außerhalb Ubuntu keinen Zugriff.
    • Klicken Sie auf "Formatieren".
      Vorsicht! Alle Daten auf Ihrem USB-Stick werden durch das Formatieren gelöscht!
    • Nach erfolgreichem Formatieren wird der Dateimanager in Ubuntu geöffnet. Schließen Sie ihn wieder.
    • Nach dem Formatieren ist es evtl. nötig, den Starmedien-Ersteller zu schließen und wieder aufzurufen.

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 4: Feld "Zu verwendender Datenträger" leer

  7. Stellen Sie die Größe des Persistenzspeichers ein.Diese Größe gibt an, wie viel Speicherkapazität Ihnen in Ubuntu für Ihre Daten und Änderungen zur Verfügung steht. Auf die Daten im Persistenzspeicher haben Sie von außerhalb Ubuntu keinen Zugriff.
    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 5: Größe des Persistenzspeichers einstellen

  8. Klicken Sie auf "Startmedium erstellen".Die Installation wird begonnen.

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 6: Installation auf USB-Stick starten

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 7: Installationsvorgang

  9. Starten Sie Ubuntu neu.

    Ubuntu auf USB-Stick installieren - Anleitung How-to
    Abb. 8: Ubuntu neu starten

Passen Sie während des Neustarts im BIOS Ihres Rechners die Bootreihenfolge an, so dass der USB-Stick bzw. USB-Laufwerke im Allgemeinen an erster Stelle stehen.

Stand: 03/2010

Informationen zu USB-Sticks

Die Verwendung als Linux-USB-Stick stellt hohe Anforderungen an einen USB-Stick: Er muss sehr viele Schreib-/Lese-Zugriffe aushalten und er sollte die Zugriffe möglichst schnell durchführen, damit die Arbeit mit dem Linux-USB-Stick nicht zur Geduldsprobe wird.

Abhängig von Ihrer Geduld kann für die einmalige Verwendung eines Linux-USB-Sticks ein sehr billiger USB-Stick als Installationsmedium genügen. Billige USB-Sticks haben jedoch oft Schreib-/Lesegeschwindigkeiten von unter 5 MB/Sekunde. Falls Sie häufiger mit Ihrem Linux-USB-Stick arbeiten möchten, empfiehlt sich der Einsatz eines hochwertigen, schnellen USB-Sticks. Eine Schreib-/Lesegeschwindigkeit von über 30 MB/Sekunde ist sinnvoll. Einige aktuelle USB-Sticks mit USB-3.0-Schnittstelle erreichen Geschwindigkeiten von über 200 MB/Sekunde.

Klicken Sie hier, um im aktuellen USB-Stick-Angebot von Amazon.de zu stöbern.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Kommentare   

 
# Anton 2013-02-24 11:10
Kann mich jemand aufklären? Sei t einiger Zeit erprobe ich Ubuntu mit solch einem persistenen USB-Stick (4GB). Die Zustimmung zu Ubuntu steigerte sich zunehmend bis auf den gestrigen Tag: Nach einem apt-get upgrade installierte Ubuntu wie von Geisterhand geführt fleisig viele neue Dateien, bis eine Meldung, dass kein Speicherplatz mehr frei wäre, dem Spiel ein gemeines Ende bereitete. Nach einem Neustart verweigerte er den Start von Ubuntu; immerhin gewährte er mir eine Konsole, die "initramfs". H ier konnte ich mittels df feststellen, dass loop0 zu 100% und loop1 ebenfalls zu 100% verwendet wäre und das war´s. Hoffent lich nicht und ich freue mich über jede Aufklärung.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Anita 2013-02-14 19:01
Wenn ich diese Installationsan leitung lese, wird mir fast schlecht. Das ist ja viel zu kompliziert. Ein Laie lässt am besten die Finger davon. Ich habe Microsoft mit seinem dauernden ändern des Betriebssystem satt, aber man muss wenigstens nicht solche kompliziertes Prozedere bewerkstelligen . Wie soll man da von Windows auf Linux umsteigen. Zudem ich hab es dreimal versucht und kein einziges mal funktioniert der Drucker. Schade
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Daniel 2012-12-04 17:47
Die Mensch ist ein gewohnheits Tier. Manche mehr andere weniger. Für solche die ernsthaft ein Linux ausprobieren möchten und dennoch nicht von allem "neuen" überfordert werden möchten, denen kann ich bloss sagen versucht linux Zorin OS 6. Da lässt sich wählen - Ansicht, XP Styl oder W 7 oder einige andere. Alle Multimedia Dateien werden (ohne nach-installati on von Codecs) gleich abgespielt und vieles mehr. Ist einiges stabiler als das viel gerühmte Mint Linux. Das Chinesische Deepin ist auch erwähnens wert, ist allerdings nur in Englisch und Chinesisch
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# WinDoof_KLatsche 2012-11-08 21:04
@C.B. Hach ja, so sind sie halt die Windoof Super User. Ab und an halten die mal irgend ne Linux Live CD in Händen und schnuppern dann mal für 30 Min. etwas Linux Luft.(Wobei ich doch höchst erstaunt bin, das sie es doch irgendwie geschafft haben, selbige überhaupt zu Brennen) Hinterher beschwert man sich, weil ein Eintrag im Startmenü wo anders zu finden ist. Einfach Lächerlich. Ich vergaß : In Windoof ist immer alles gleich. (beschissen)
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# swanro 2012-03-30 23:14
Was Anja schreibt, kenne ich. Ich hatte so viele Anläufe gemacht und wieder aufgehört. Heute möchte ich mein Ubuntu nicht mehr missen. Ja, man muss bereit sein zu lernen und um zu denken. Und wenn man es dann intus hat, dann möchte man sich nicht mehr von dem Teil trennen. Und natürlich ist der Startmedienhers teller da. Es gibt im Moment nur zwei Programme, für die ich noch Win laufen lasse. WOW ;-) nee ich bekomme es in Ubuntu net hin. Und Bankprogramm mit HBCI.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Anja 2012-02-22 13:24
linux gefällt mir eigentlich ganz gut aber etwas komplizierter als windows ist es schon alleine schon die ganzen prgramm bezeichnungen sind für neu einsteiger der absolute horror da hat windows eine bessere und übersichtlicher e struktur. Wenn man sich aber dann linux eigerichtet hat läuft es aufjedenfall stabiler als windows nur der weg dort hin ist einigen otto-normal-win dows usern einfach zu umständlich.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# M.S. 2011-12-02 09:51
Also der Startmedienerst eller gibt es noch ! Einfach Start in Unity eingeben !
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# C. B. 2011-11-24 10:22
Nett gemeinte Anleitung. Leider unter der aktuellen 11.10 nicht mehr funktional, da es keinen Startmedien-Ers teller mehr zu geben scheint. Das ist der große Nachteil den Linux gegenüber Windows hat und was den Umstieg von Windows auf jedwede Linuxdistributi on zur Qual macht: keine konsistenz. In Windows funktioniert die Grundlegende Bedienung seit 16 Jahren gleich. In Sachen Anwenderfreundl ichkeit ist man damit um Längen voraus. Eigent lich ein Armutszeugnis der sich selbst so hochlobenden Linuxcommunity :-P
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Ubuntu Linux User 2012-02-06 13:43
dann würde ich mich mal des lesens bemächtigen @ C. B. und mich mit Linux mal befassenm,bevor man hier einen Kommentar dazu schreibt und eigentlich keine Ahnung hat davon. Der Startmedienerst eller ist natürlich vorhanden in der 11.10. ;)
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# hugo sanchez 2011-12-30 04:11
Unetbootin finde ich besser als den Startmedienerst eller. Zur konsistenz von Windows: Bei Win7 Prof. ist ein Win XP Image dabei. Also erst die Software aufrüsten, dann Hardware und dann erst ein Virtuelles XP verwenden ;) Soetwas ist sehr sehr lächerlich.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# j.h. 2011-12-14 18:42
Soso - Anwenderfreundl ich. Schonmal von Office 2003 auf Office 2007 gewechselt? Total Anwenderfreundl ich das die komplette Bedienung nun völlig anders aussieht... Se hr anwenderfreundl ich ist auch die Auflösung von 640x480 nach der Installation weil für die Grafikkarte kein Treiber im System enthalten ist, aber man kann ja im Internet danach suchen, das jedenfalls schlägt windows ganz anwenderfreundl ich vor obwohl die Netzwerkkarte ebenfalls nicht erkannt wurde. Das ist bei Mickeysoft seit 16 Jahren auch immer der gleiche Mist - da muss ich Dir Recht geben - da ist M. seit 16 Jahren gleichbleibend (schlecht)...
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 

Weitersagen

Linux-Newsletter

Erhalten Sie Infos über neue Linux-Distributionen, Downloads, Anleitungen
Top of Page